Normalerweise sind Videospielverfilmungen immer spannend. Ab sofort startet bei Sky aber ein Sci-Fi-Streifen, den beinahe alle wirklich schlimm fanden.
Manche Videospielserien sind abgedreht, brutal und für viele Fans das absolute Gelbe vom Ei. Das galt wahrscheinlich auch für „Borderlands“, denn gerade der unverwechselbare Stil der Spiele sowie die schier endlose Anzahl an möglichen Schusswaffen, überzeugten viele Spielbegeisterte immens.
2024 startete dann der Kinofilm „Borderlands“, der so gar nicht überzeugen konnte. Trotz der spannenden Besetzung – denn Jamie Lee Curtis, Kevin Hart sowie Cate Blanchett waren mit von der Partie – war der Film für Fans der Serie ein einziges Desaster. Am Freitag, den 28. März 2025, startet der Film auf Sky im Streaming-Abo.
Ihr habt „Borderlands“ bisher nicht gesehen? Werft gerne einen Blick auf den Trailer, der euch noch einmal einen Überblick verschafft.
Worum geht es in „Borderlands“?
Zentral geht es um Lilith (Cate Blanchett), die übernatürliche Fähigkeiten besitzt und gegen ihre Feinde einsetzt. Vom Planeten Pandora stammend, muss sie dorthin zurückreisen, um die vermisste Tochter von Atlas (Édgar Ramírez) zu finden. Dafür stellt sie ein Team zusammen, zu dem Kevin Harts Figur Roland gehört, aber auch Tiny Tina, gespielt von Ariana Greenblatt, die sogar ein eigenes Videospiel spendiert bekommen hat.
Warum ist „Borderlands“ so stark gefloppt?
Auch in unserer Kritik kommt „Borderlands“ von „Hostel“-Regisseur Eli Roth nicht gut weg. Schon die Altersfreigabe von zwölf Jahren warf bei Fans der Reihe Zweifel auf, denn schließlich sind die Spiele ab 18 Jahren freigegeben. Und auch, wenn die Schauspielenden auf einem hohen Niveau unterwegs sind, können sie die Geschichte nicht retten. So wirken beispielsweise die Action-Sequenzen ziemlich zerhackt, als hätten die Filmschaffenden immer die FSK-Freigabe im Auge gehabt. Streckenweise wirkt „Borderlands“ wie eine zu bemühte Adaption von „Guardians of the Galaxy“.
Für viele war „Borderlands“ gleich von Anfang an ein Flop und so ziemlich alle Kritiker*innen schlossen sich dem an. Ob da wirklich eine Fortsetzung kommt, bleibt abzuwarten, denn eigentlich bietet die Videospielreihe eine Menge Potenzial. Und vor allem während der Dreharbeiten soll es wesentlich blutiger zugegangen sein, als im finalen Film zu sehen war.