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Großer Western-Fan: „Herr der Ringe“-Star Viggo Mortensen empfiehlt diese Genre-Perlen

Großer Western-Fan: „Herr der Ringe“-Star Viggo Mortensen empfiehlt diese Genre-Perlen
© IMAGO / Allstar

Hauptsächlich als Fantasy-Star bekannt, outet sich Mortensen hier als echter Western-Fan – und stellt dem Publikum ein paar wahre Genre-Klassiker vor.

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Als Aragorn dürfte Viggo Mortensen den meisten Filmfans ein Begriff sein. Allerdings hat der gebürtige New Yorker schon in anderen Werken seine Vielseitigkeit bewiesen. „Tödliche Versprechen“„Daylight“ und „A History of Violence“ sind nur ein paar seiner Filme, in denen der Darsteller mit dänischen Wurzeln überzeugen konnte. Ein Genre hat es dem Mimen aber anscheinend besonders angetan – weswegen er in einem Video von Criterion einige sehenswerte Western empfiehlt. Criterion ist bekannt dafür, wichtige Klassiker neu aufzulegen.

Ihr seid Fans von Viggo Mortensen? Vielleicht kennt ihr die Infos aus unserem Video noch nicht.

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„Ringo“ (1939)

Jeder einzelne Reisende verfolgt ein anderes Ziel.
Jeder einzelne Reisende verfolgt ein anderes Ziel. (© IMAGO / Globe Entertainment)

Den populären „Ringo“ nennt Mortensen als Erstes und erläutert das nicht weiter. Zu Recht, denn der Klassiker mit Western-Ikone John Wayne zählt zweifelsohne zu den berühmtesten Werken des Genres. Mehrere Reisende nehmen in einer Postkutsche den Weg nach Lordsburg in Arizona auf sich – durch feindliches Gebiet. Darunter auch Ringo (John Wayne), der auf Rache an den Plummers sinnt, die ihn zu Unrecht in den Knast brachten.

„Panik am roten Fluss“ (1948)

Thomas Dunson (John Wayne) will sich mit allen Mitteln durchsetzen.
Thomas Dunson (John Wayne) will sich mit allen Mitteln durchsetzen. (© IMAGO / Prod.DB)
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Lediglich mit einem wohlwissenden Lächeln quittiert Mortensen „Panik am roten Fluss“. Im Western von Howard Hawks wollen Thomas Dunson (John Wayne) und sein Pflegesohn Matthew (Montgomery Clift) eine Rinderviehherde über den Red River treiben, aber das Vorhaben entpuppt sich als gefährlich. Doch der tyrannische Viehtreiber will nicht aufgeben und verlangt seinen Mitarbeitern einiges ab – bis sich Matt gegen ihn stellt. Bei einem Streit unterliegt Thomas, doch er plant seine Rache.

„Vierzig Gewehre“ (1957)

Barbara Stanwyck brilliert als Jessica Drummond.
Barbara Stanwyck brilliert als Jessica Drummond. (© IMAGO / Prod.DB)

Sehr angetan hat es dem „Herr der Ringe“-Star offensichtlich auch „Vierzig Gewehre“ von Sam Fuller. In Erinnerung geblieben ist dem Darsteller vor allem eine beeindruckende Szene, in der Barbara Stanwyck als Jessica Drummond die vierzig Männer mit ihren vierzig Gewehren anführt. In dem Klassiker verkörpert die Aktrice eine Großgrundbesitzerin, die sich in den US-Marshal Griff Bonnell (Barry Sullivan) verguckt. Doch der ist auf der Jagd nach ihrem Bruder.

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„Der Scharfschütze“ (1950)

Gregory Peck konnte auch komplexere Figuren verkörpern.
Gregory Peck konnte auch komplexere Figuren verkörpern. (© IMAGO / Prod.DB)

Bei „Der Scharfschütze“ hatte Mortensen zunächst seine Zweifel, vor allem an Hauptdarsteller Gregory Peck. Er befürchtete, dass er die düstere Rolle des Scharfschützen, der seine Vergangenheit hinter sich lassen will, nicht unbedingt stemmen könnte, da er bis dato eher aufrichtige Figuren verkörpert hatte. Doch Mortensen ließ sich eines Besseren belehren und lobt den Western als „dunkles, psychologisches Drama“ – und lobt Peck in dem Film als „großartig“.

„Die Farm der Besessenen“ (1950)

Walter Huston, Barbara Stanwyck und Wendell Corey in „Die Farm der Besessenen“.
Walter Huston, Barbara Stanwyck und Wendell Corey in „Die Farm der Besessenen“. (© IMAGO / Everett Collection)
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Den Noir-Western von Anthony Mann empfiehlt Mortensen ebenfalls. An der Seite von Barbara Stanwyck ist hier Walter Huston in seiner letzten Rolle zu sehen. Huston verkörpert den skrupellosen Viehbaron T.C. Jeffords, Stanwyck dessen Tochter Vance. Doch die Beziehung zwischen den beiden ist getrübt, denn der Tyrann ist mit seinem Schwiegersohn verfeindet und lässt dann auch noch einen Freund von Vance erhängen – sodass die Hassliebe schließlich ihren Höhepunkt findet.

„Zähl bis drei und bete“ (1957)

Glenn Ford ist für Mortensen einer der besten Reiter seiner Zeit.
Glenn Ford ist für Mortensen einer der besten Reiter seiner Zeit. (© IMAGO / EntertainmentPictures)

Der Western von Delmer Daves ist besser bekannt als „Todeszug nach Yuma“, der 2007 mit Russell Crowe neu aufgelegt wurde. Mortensen lobt nicht nur das ausbalancierte Erzähltempo, sondern auch Darsteller Glenn Ford. Seiner Meinung nach gehört der Standeskollege zu den besten Reitern seiner Zeit. In „Zähl bis drei und bete“ hält der ärmliche Farmer Dan Evans (Van Geflin) den Räuber Ben Wade (Ford) fest, um eine Belohnung zu bekommen. Doch das entwickelt sich zum psychologischen und verbalen Duell.

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„McCabe & Mrs. Miller“ (1971)

Warren Beatty als McCabe in „MacCabe & Mrs. Miller“.
Warren Beatty als McCabe in „MacCabe & Mrs. Miller“. (© IMAGO / Prod.DB)

Für den verhältnismäßig neuen Western von Regie-Legende Robert Altman spricht Mortensen auch eine Empfehlung aus. In „McCabe & Mrs. Miller“ spielt Warren Beatty den Geschäftsmann McCabe, der im verschlafenen Presbytarian Church ein Bordell und eine Kneipe eröffnet. Doch der Dickkopf macht sich einige Feinde – und die Situation eskaliert. Mortensen ordnet den Western „New Hollywood“ zu, das das Filmemachen mit Gesellschaftskritik und unkonventioneller Machart modernisiert. Zudem findet der Darsteller Gefallen an den drei Songs von Leonard Cohen. 

Western-Fans dürfen sich im Quiz auszeichnen:

Schweres Western-Quiz: Die Wenigsten können 17/20 Fragen korrekt beantworten!

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