Die Hauselfen in „Harry Potter“ sind ihren Meistern zu Gehorsam verpflichtet, bis jene ihren Dienern Kleidung schenken. Warum ist das dann eigentlich beim Wäschewaschen nie passiert?
„Harry Potter“ hat viele Nebenfiguren zu bieten, über die ihr euch sicher immer wieder freut, wenn sie im Film zu sehen sind oder in den Büchern auftreten. Eine besondere Rolle haben in dieser Hinsicht die Hauselfen übernommen. Allen voran Dobby, der Hauself, der Harry (Daniel Radcliffe) seit „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ hilft.
Fans der Buch- und Filmreihe wissen, dass Hauselfen an ihre Meister gebunden sind, so wie Dobby an die Malfoy-Familie. Nur dann, wenn sie von ihren Meistern Kleidung geschenkt bekommen, sind sie frei. Da stellt sich die offensichtliche Frage: Weshalb waschen Hauselfen täglich die Wäsche ihrer Meister, erlangen dadurch aber eben nicht die Freiheit?
Mehrere Filmfehler lassen sich innerhalb der „Harry Potter“-Reihe ausmachen. In unserem Video stellen wir euch insgesamt 14 vor.
Befreiung der Hauselfen: Gibt es klare Regeln für die Freilassung von Hauselfen?
Bücher und Filme geben keine genauen Details dazu preis, wie die Befreiung von Hauselfen konkret funktioniert. Am des zweiten Teils schenkt Malfoy (Jason Isaacs) Dobby ein Buch, in dem eine alte Socke steckt. Dies ist eine List von Harry, die letztendlich dazu führt, dass Malfoy seinen Hauselfen versehentlich freilässt, da es sich ja um ein Geschenk handelt.
Grundsätzlich scheint es aber vor allem um die Absicht des Meisters zu gehen. Möchte ein Meister seinen Hauselfen also willentlich befreien, muss es sich um eine absichtliche Schenkung von Kleidung handeln. Das wirft bei Dobbys Befreiung natürlich Fragen auf, denn eigentlich wollte Lucius Malfoy seinen Hauselfen nicht absichtlich befreien.
Obwohl sich „Harry Potter“ an ein jüngeres Publikum richtet, verbergen sich in der Reihe schockierende Momente:
Filme und Bücher: Die große Hauselfen-Diskrepanz
Allgemein ist in der Romanvorlage das Thema der Hauselfen wesentlich präsenter als in den Filmen. Dort macht sich Hermine (Emma Watson) für die Rechte von Hauselfen stark und versucht jene in Hogwarts mittels versteckter Kleidungsstücke zu befreien. Da sie aber kein Meister ist, ignorieren die Hauselfen ihre Befreiungsversuche. In den Büchern richtet sich Hermines Charakter teilweise sehr stark danach aus, sich für unterdrückte Figuren einzusetzen.
Das kommt bei den „Harry Potter“-Filmen aber gar nicht vor, denn dort treten die Hauselfen von Hogwarts nie in Erscheinung und dementsprechend entfällt dieser Nebenstrang komplett. Das könnte sich jedoch bald ändern, denn Fans warten schon gespannt auf die Neuverfilmung der Roman-Reihe. J. K. Rowling hält sich allerdings in dieser Hinsicht bedeckt, was sich in der kommenden Serie vielleicht ändern könnte.