Wenn zwei ikonische Filmfiguren aufeinandertreffen, ist ein Spektakel eigentlich vorprogrammiert. Spektakulär waren hier aber eher die negativen Stimmen.
Crossover können besonders im Sci-Fi-Bereich ein geeignetes Mittel sein, um Fans abzuholen und ihnen ein wahres Feuerwerk zu bieten. Diese Absicht hatte vermutlich auch Regisseur Paul W.S. Anderson mit „Alien vs. Predator“.
Heute am Montag, den 31. März 2025 zeigt Kabel Eins um 20:15 Uhr den Sci-Fi-Actionfilm im FreeTV. Wenn ihr heute keine Zeit habt, könnt ihr den Film sowie alle anderen Teile der „Alien“-Reihe auch im Disney+-Abo streamen.
Ihr seid echte Horror-Fans? Die Genre-Beiträge aus unserem Video zeigen euch die Höhepunkte aus dem vergangenen Jahr.
Worum geht es in „Alien vs. Predator“?
Beauftragt vom Milliardär Charles Weyland (Lance Henriksen), findet ein Forschungsteam 700 Meter unter dem arktischen Eis eine merkwürdige Wärmequelle. Es stellt sich heraus, dass eine Pyramide die Ursache ist. Unter Forschungsleiterin Alexa Woods (Sanaa Lathan) begibt sich ein Trupp nun in das gigantische Labyrinth – und wird von Aliens gejagt. Doch die außerirdischen Wesen gehen nicht allein auf die Jagd, denn fünf Predators sind ebenfalls schon auf dem Weg.
Ist „Alien vs. Predator“ sehenswert?
Fans hatten fast drei Jahrzehnte auf ein fulminantes Crossover der beiden Sci-Fi-Universen gehofft, über das sie sich zuvor schon im gleichnamigen Comic freuen durften. Die Resonanz auf die filmische Umsetzung fiel allerdings mäßig bis schlecht aus, wie auch die Wertungen auf Rotten Tomatoes zeigen. Während die Kritiker „Alien vs. Predator“ magere 21 Prozent zugestehen, vergibt das Publikum durchwachsene 39 Prozent (Stand: März 2025) – viel zu wenig für ein derart ambitioniertes Sci-Fi-Projekt, das eigentlich ein richtiges Spektakel versprechen sollte.
+++ Achtung: Es folgen Spoiler zu „Alien vs. Predator“! +++
Von Reißbrett-Charakteren ist die Rede, aber auch die gesamte Inszenierung mit ihren faden Action-Sequenzen wird kritisiert. Und 2005 wurde die Produktion gar für eine Goldene Himbeere nominiert. Einzig das Finale, das mit dem gefährlichen Hybrid aus Alien und Predator schon den Antagonisten aus der Fortsetzung zeigt, kann in der Comic-Adaption als spektakulär angesehen werden.
Wenn ihr „Alien vs. Predator“ noch nicht gesehen habt, könnt ihr euch selbst ein Bild machen. Und vielleicht seid ihr ja anderer Meinung als der Großteil der Sci-Fi-Fans.