Mit „John Wick“ hat Keanu Reeves sein Image als Actionstar gefestigt. Einer seiner ersten Schritte im Genre läuft heute Abend im TV.
Wer heute den Namen Keanu Reeves hört, wird sicherlich zuerst an die Rache-Thriller-Reihe „John Wick“ denken, mit der sich der Hollywood-Mime als knallharter Actionstar etabliert hat. Doch der in Beirut geborene Darsteller hat schon wesentlich früher ins Action-Genre geschnuppert.
Zwischen Surfer-Mentalität und Bankräuber-Attitüde bewies Reeves schon 1991 in Kathryn Bigelows „Gefährliche Brandung“ Action-Ambitionen. Und spätestens mit dem populären Sci-Fi-Franchise „Matrix“ hatte sich der Darsteller einen Namen gemacht. Mit einer echten Action-Perle der 90er Jahre tauchte Reeves endgültig ins Genre ein.
Die Rede ist vom rasanten Action-Thriller „Speed“ aus dem Jahr 1994. Der TV-Sender RTL NITRO zeigt den Film heute am Montagabend, den 24. März 2025 um 20:15 Uhr im Free-TV. Alternativ ist „Speed“ auch bei Disney+ im Streaming-Abo verfügbar.
Ordentlich Action-Nachschub findet ihr auch exklusiv bei Netflix. Im Video geben wir noch mehr Filmtipps.
Worum geht es in „Speed“?
Der skrupellose Psychopath Howard Payne (Dennis Hopper) setzt einen perfiden Plan in die Tat um: Er präpariert einen Linienbus mit einer Bombe, um die Stadt Los Angeles zu erpressen. Doch das niederträchtige Projekt hat einen mörderischen Twist – der vollbesetzte Bus darf nicht langsamer als 50 Meilen pro Stunde fahren, da der Sprengsatz sonst detoniert.
Als unter den Fahrgästen Panik ausbricht und der Busfahrer angeschossen wird, übernimmt die arglose Annie (Sandra Bullock) kurzerhand das Steuer. Da der Erpresser verlangt, dass niemand den Bus verlassen darf, schwingt sich Polizist Jack Traven (Keanu Reeves) in das Gefährt.
Mehr Rache-Action wie „John Wick“ findet ihr in unserer Bilderstrecke:
Was macht „Speed“ so sehenswert?
Mit seiner außergewöhnlichen Prämisse sorgt „Speed“ dafür, dass dem Publikum so gut wie keine Verschnaufpause gegönnt wird. Der Fuß bleibt ständig auf dem Gaspedal, das erzählerische Tempo wird nicht gedrosselt, und eine treibende Action-Sequenz folgt auf die nächste. Zwar hatte sich Drehbuchautor Graham Yost vom Thriller „Express in die Hölle“ inspirieren lassen, in dem Jon Voigt und Eric Roberts die Hauptrollen übernahmen, doch Yost transportierte die adrenalinreiche Hetzjagd von den Schienen auf die Straße – und sorgte damit für noch mehr Gefahren.
Dass „Speed“ so gut funktioniert, liegt aber nicht nur an der grandiosen Besetzung, die mit Dennis Hopper einen überzeugenden Antagonisten gefunden hat, sondern auch an der packenden Inszenierung.
Und die kommt nicht von ungefähr: Regisseur Jan de Bont hat schon vor dem temporeichen Asphalt-Thriller Erfahrung im Actionfilm gesammelt. Unvergessen dürfte de Bonts Arbeit als Kameramann für den brachialen Kult-Actioner „Stirb langsam“ sein. So einzigartig wie er 1988 Bruce Willis’ bleihaltigen Alleingang im Hochhaus inszenierte, so gekonnt lässt er auch Keanu Reeves und Sandra Bullock in „Speed“ über die Straßen von Los Angeles brettern. Wer den grandiosen Actionfilm bis heute nicht gesehen hat, sollte sich das mörderische Katz-und-Maus-Spiel nicht entgehen lassen.