Sie töteten ihre Mutter, jetzt ist sie auf Rache aus und hat nur ein Ziel: Die Magie zurück im ihre Heimat zu holen. Auf diese Adaption warten Fans seit Jahren.
Flammentänzer*innen, Seelenfänger*innen, Magie: Mit der Adaption von „Children of Blood and Bone: Goldener Zorn“ erwartet uns ein nie dagewesenes Fantasy-Spektakel mit westafrikanischem Einfluss auf den Kinoleinwänden.
Die sogenannte „Legacy of Orïsha“-Reihe von Tomi Adeyemi entwickelte sich zu einem internationalen Erfolg und die Trilogie dominierte insgesamt über 175 Wochen die New York Time-Bestsellerliste. Wie das Branchenmagazin Variety jetzt berichtete, haben die Dreharbeiten zum ersten Teil bei Paramount Pictures endlich begonnen und der Kinostart ist für den 15. Januar 2027 geplant.
Im Mittelpunkt von „Children of Blood and Bone“ steht die junge Zélie, die in einem fiktiven afrikanischen Königreich lebt. Einst waren Magie und die Zauber*innen, die Maji, Teil des Alltags – bis der grausame König Saran sie gewaltsam unterdrückte und tötete. In dieser sogenannten Blutnacht verlor Zélies ihre Mutter und sie begann einen Plan zu schmieden.
Zélie begibt sich gemeinsam mit ihrem Bruder Tzain und wider Erwarten auch mit der Prinzessin Amari und ihrem Bruder Inan auf eine gefährliche Reise, um die Magie zurückzubringen und dem König die Stirn zu bieten.
Doch ihr gemeinsamer Weg steckt voller Gefahren, der erbarmungslosen Wüste, rachsüchtigen Geistern und dann ist da noch der Kronprinz, der versucht Zélie aufzuhalten.
Wer jetzt selbst einmal in diese Fantasy-Welt eintauschen möchte, kann sich besonders freuen. Kürzlich erschien eine Sonderausgabe mit Farbschnitt des ersten Teils, die ihr hier auf Thalia findet.
Neben der Verfilmung von „Children of Blood and Bone: Goldener Zorn“, erwarten Fantasy-Fans noch weitere Adaptionen in den nächsten Jahren. In diesem Video erfahrt ihr mehr dazu:
Erinnert an Marvel-Hit: Fantasy-Fans macht euch bereit
Mit „Children of Blood and Bone: Goldener Zorn“ bekommt das Fantasy-Genre meiner Meinung nach ein neues Highlight. Wie bereits Marvels „Black Panther“-Reihe und die dreifach Emmy-Ausgezeichnete Miniserie „Iwájú“ brilliert die Buchreihe mit afrofuturistischen Elementen und zentriert Schwarze Perspektiven.
Für die Verfilmung ist bereits ein großer Teil des Casts bestätigt, der mit bekannten Gesichtern begeistert:
- Thuso Mbedu als Zélie (bekannt aus „The Woman King“)
- Tosin Cole als Tzain
- Amandla Stenberg („The Acolyte“) als Prinzessin Amari
- Damson Idris („F1“) als Prinz Inan
Begleitet wird das Quartett von einem beeindruckenden Ensemble, darunter:
- Viola Davis („The Woman King“) als Mama Agba
- Cynthia Erivo („Wicked“) als Admiral Kaea
- Idris Elba („Suicide Squad“) als Lekan
- Lashana Lynch („Bob Marley: One Love“) als Jumoke
- Chiwetel Ejiofor („12 Years a Slave“) als König Saran
Ich beneide jede Person, die zum ersten Mal von der schwimmende Stadt Ilorin hört, die unterschiedliche Magie der Maji erleben und Zélies Gruppe bei ihrem Weg begleiten darf. Die Reihe basiert auf westafrikanischer Mythologie und ist gespickt mit verschiedenen Anspielungen, die Leser*innen überraschen dürfte.
Beispielweise heißt Tomi Adeyemis Welt „Orïsha“, so werden in der Religion Yoruba Gottheiten genannt. Yoruba ist außerdem eine Sprache, die im heutigen Nigeria verbreitet ist und auch beim Wirken von Magie in den Büchern eine wichtige Rolle spielt.