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Übertrifft selbst „Avatar“: „James Bond“-Regisseur wagt bombastisches Kinoexperiment

Übertrifft selbst „Avatar“: „James Bond“-Regisseur wagt bombastisches Kinoexperiment
© IMAGO / Mary Evans / Columbia Pictures

Nach seinem Erfolg mit „James Bond“ startet Sam Mendes nun ein außergewöhnliches Filmprojekt, das das Potenzial hat, Kinogeschichte zu schreiben.

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Im Rahmen der diesjährigen CinemaCon in Las Vegas wurde ein filmisches Großprojekt vorgestellt, das Musik- und Kinofans gleichermaßen elektrisieren dürfte: „James Bond 007: Skyfall“-Regisseur Sam Mendes plant, das Leben der Beatles nicht nur in einem, sondern gleich in vier eigenständigen Spielfilmen zu erzählen – jede Produktion aus der Perspektive eines einzelnen Bandmitglieds. Die vier Filme sollen inhaltlich miteinander verknüpft sein und sich in bestimmten Momenten überschneiden, was ein einzigartiges filmisches Gesamtbild ergeben soll (via Deadline).

Dieses ambitionierte Vorhaben wird unter dem Titel „The Beatles – A Four-Film Cinematic Event“ vermarktet und soll im April 2028 in die Kinos kommen – ein Novum, das der Boss der Sony Motion Pictures Tom Rothman als „erstes binge-fähiges Kinoerlebnis“ bezeichnete.

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Allerdings wollte Mendes nicht verraten, in welcher Reihenfolge die Filme innerhalb eines Monats veröffentlicht werden. Dafür erwähnte Mendes, dass es mehr als ein Jahr dauern werde, alle vier Filme zu drehen. Rothman scherzte daher: „Ich habe gerade Flashbacks von ‚Avatar’“ – ein Verweis auf James Camerons ebenso ambitioniertes Mehrfilmprojekt, das sich seit vielen Jahre entfaltet. Allerdings plant Mendes weniger Zeit ein.

Falls ihr euch für Musiker*innen-Biopics begeistert, könnte euch dieses Video interessieren:

Poster

Diese Stars werden in „The Beatles – A Four-Film Cinematic Event“ zu sehen sein

Zudem wurde auf der CinemaCon jetzt die Besetzung von „The Beatles – A Four-Film Cinematic Event“ offiziell bestätigt:

  • Paul Mescal spielt Paul McCartney

  • Joseph Quinn ist George Harrison

  • Barry Keoghan übernimmt die Rolle von Ringo Starr

  • Harris Dickinson verkörpert John Lennon

Alle vier Schauspieler gehören aktuell zu den gefragtesten Talenten Hollywoods: Paul Mescal war oscarnominiert für das Indie-Meisterwerk „Aftersun“ und ergatterte mit „Gladiator 2“ seine erste große Hollywood-Rolle. Joseph Quinn ist nach „Stranger Things“ demnächst als Die menschliche Fackel im Marvel-Film „The Fantastic Four: First Steps“ zu sehen sein, Barry Keoghan ist bekannt aus Filmen wie „The Banshees of Inisherin“ und „Saltburn“ und Harris Dickinson überzeugte unter anderem in „Triangle of Sadness“ und „Babygirl“.

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Selten wurde ein Biopic so ambitioniert geplant – was Sam Mendes hier vorbereitet, könnte Filmgeschichte schreiben. Für eingefleischte Beatles-Fans dürfte 2028 daher ein ganz besonderes Kinojahr werden. Aber auch eine jüngere Generation, die mit der legendären Musik bislang kaum Berührung hatten, könnte durch dieses außergewöhnliche Filmprojekt einen faszinierenden Zugang zur Welt der Fab Four finden.

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