Nach den Kritiken an „The Electric State“ verkündete Millie Bobby Brown jetzt, wie es um ihre Zukunft bei Netflix steht.
Seit Jahren ist Millie Bobby Brown eine feste Größe bei Netflix: Ihren großen Durchbruch feierte 2016 sie im Alter von zwölf Jahren mit der Erfolgsserie „Stranger Things“, in der sie als Elf die Zuschauer*innen begeisterte. Ihr neustes Projekt ist der Sci-Fi-Blockbuster „The Electric State“, in dem sie an der Seite von „Guardians of the Galaxy“-Star Chris Pratt zu sehen ist. Trotz eher verhaltener Kritiken zeigt sich der Film im Streaming jedoch erfolgreich.
Im Interview mit IGN blickte Brown auf ihre Karriere bei dem Streamingdienst zurück, die außerdem zwei „Enola Holmes“-Filme sowie den Fantasy-Streifen „Damsel“ umfasst. Dabei sagte sie Folgendes (via Instagram):
„Ich bin ein sehr stolzes Netflix-Baby. Netflix hat mir während meines Aufwachsens all meine Schulaufgaben ermöglicht, Schutz und Sicherheit gegeben… Sie haben mich wirklich auf eine unglaubliche Weise behütet und beschützt – so etwas habe ich noch nie zuvor erlebt.
Wenn nur alle Kinderschauspieler eine Art von Schutz hätten wie den, den Netflix mir und den anderen Kindern [von ‚Stranger Things‘] gegeben hat – wir hatten wirklich großes Glück.
Mit dem Ende von „Stranger Things“ mit Staffel 5, die uns 2025 erreichen soll, adressierte Brown ebenfalls ihre Zukunft bei Netflix:
„Nach dem Ende von ‚Stranger Things‘ frage ich mich natürlich: Warum sollte ich woanders hingehen, wenn mein Herz eigentlich immer zu Netflix gehört und sie so gut auf mich aufgepasst haben? Ich hatte wirklich großes Glück, also ja.“
Was Kritiker*innen an „The Electric State“ auszusetzen haben, seht ihr hier im Video:
Warum Millie Bobby Browns Dankbarkeit gegenüber Netflix so besonders ist
In der Filmindustrie gibt es viele Geschichten von Kinderstars, die am Set schlecht behandelt wurden oder mit dem plötzlichen Ruhm nicht zurechtkamen. So wurden die jungen Stars von Nickelodeon-Serien wie „iCarly“ und „Victorious“ vom Produzenten Dan Schneider unangemessen behandelt und in fetischisierende Szenen platziert. Ein anderes Beispiel ist Drew Barrymore, die nach ihrem Durchbruch mit „E.T. – Der Außerirdische“ bereits mit 13 Jahren erstmals in eine Entzugsklinik musste.
Umso erfrischender ist es, Browns Dankbarkeit gegenüber Netflix zu hören – nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre „Stranger Things“-Co-Stars. Daher ist es verständlich, dass sie weiterhin für Netflix arbeiten möchte. Allerdings könnte sie sich langfristig einschränken, wenn sie keine Rollen außerhalb von Netflix annimmt. Zudem ist sie inzwischen erwachsen und nicht mehr auf dieselbe Art von Schutz angewiesen wie früher.