Ein neues Video zu „Alien: Earth“ birgt nicht nur eine ikonische Szene der Sci-Fi-Reihe, sondern auch einen potenziellen akustischen Hinweis auf den Predator.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung hat Disneys CEO Robert „Bob“ Iger die Erwartungshaltung für das laufende Kino- und Streaming-Jahr für den Unterhaltungskonzern geschürt (via Deadline). Zu den Produktionen, in die Disney laut Iger mit die höchsten Hoffnungen setzt, gehört auch die kommende Sci-Fi-Horrorserie „Alien: Earth“ für Disney+.
Dazu wurde ein brandneuer Videoclip enthüllt, der nicht nur eine ikonische Szene aus dem ersten Film „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ auf denkbar unheimlichste Weise nachbildet, sondern – wenn man genau hinhört – möglicherweise den ultimativen Erzfeind des Xenomorph andeutet. Den Videoclip könnt ihr oben ansehen.
Das wäre eine Sensation: Hören wir im Hintergrund einen Predator?
Im Videoclip zu sehen ist Morrow (Babou Ceesay), ein Mitglied der USCSS Maginot des Konglomerats Weyland-Yutani, die in der „Alien“-Serie auf der Erde notlanden wird. Morrow, vermutlich ein Android, kommuniziert mit dem Bordcomputer MU/TH/UR 6000; der gleichen künstlichen Intelligenz, die auch auf der Nostromo im ersten „Alien“-Film für die Bordsysteme zuständig war.
Offenbar sind die auf dem Schiff befindlichen Exemplare außerirdischen Lebens außer Kontrolle geraten. Fans können sich schon denken, dass Weyland-Yutani den Auftrag gegeben haben muss, den Xenomorph für Forschungszwecke sicherzustellen.
Ein Crewmitglied (Richa Moorjani) hämmert panisch gegen die Tür und bittet um Einlass, wird aber von Morrow ignoriert. Beunruhigend ist dabei seine Interaktion mit „Mutter“: Auf die Frage nach dem Status der Crew antwortet er mit „Verstorben“, während sie verzweifelt gegen einen Xenomorph um ihr Leben kämpft.
Am Ende des neuen Videoclips (ca. ab Minute 1:05), der einmal mehr mit der berüchtigten Alarmsirene für Gänsehaut sorgt, ist vermeintlich ein nicht minder bekanntes Geräusch zu vernehmen: das Lachen eines Yautja, besser bekannt als Predator (!).
„Alien: Earth“ spielt zeitlich vor den Ereignissen des ersten „Alien“-Films
Die von Showrunner Noah Hawley („Fargo“) verantwortete Serie ist zeitlich im Jahr 2120 angesiedelt, spielt demnach kurz vor den Ereignissen aus Filmemacher Ridley Scotts bahnbrechendem Original. Das würde die Auffassung bestätigen, wonach Weyland-Yutani in diesem Zeitraum die Bemühungen verstärkt haben muss, den Xenomorph finden zu lassen.
Sollte der akustische Hinweis auf den Predator nicht bloß zufällig gewählt sein, würde das bedeuten, dass die Zeitlinien der beiden populären Sci-Fi-Reihen noch stärker miteinander verwoben werden, als sie es ohnehin bereits sind.
Es ist zwar aktuell noch nicht offiziell bestätigt, aber es heißt, dass Disney nach den jüngsten Erfolgen von „Prey“ und „Alien: Romulus“ aktiv an „Alien vs. Predator 3“ werkelt. Steve Asbell, Chef bei 20th Century Studios, betonte bereits, dass die nächste Konfrontation zwischen diesen beiden Erzfeinden kein Spin-off werden, sondern sich in beide Franchisen eingliedern soll.
Ist „Alien: Earth“ also ein erster Schritt in diese Richtung? Das erfahren Fans dann ab Sommer 2025, wenn die acht Episoden umfassende erste Staffel von „Alien: Earth“ startet.