Die neue „Harry Potter“-Serie sorgt für eine emotionale Achterbahnfahrt bei den Fans, denn sie dürfen endlich zurück in die beliebte magische Welt von Hogwarts.
Albus Dumbledore zählt zweifelsohne zu den Fanlieblingen des „Harry Potter“-Franchise. Umso genauer schauen die Potterheads jetzt auf den Cast der neuen HBO „Harry Potter“-Serie.
John Lithgow wird in die Rolle des Schulleiters für Hexerei und Zauberei schlüpfen und den jungen Harry Potter auf seinem Weg begleiten. Der Schauspieler sorgte jetzt überraschend für Unmut unter den Fans, wie Entertainment Weekly berichtete, denn er äußerte sich auf skurrile Weise zu der ikonischen Rolle.
Im Podcast „Smartless“ erzählte der „The Crown“-Star:
„Weißt du, Dumbledore, er ist irgendwie so eine Art Atombombe.“
Er fuhr fort:
„Er explodiert nur sehr, sehr selten. Und ich glaube nicht, dass es so eine schwierige Aufgabe sein wird.“
Keine schwierige Aufgabe? Zugegebenermaßen in den ersten „Harry-Potter“-Teilen fungiert der Schulleiter noch mehr als Mentor und Respektsperson für den jungen Harry.
Allerdings wissen wir, dass sich Dumbledore mächtigen Kämpfen stellen muss und in lebensgefährlichen Umgebungen nach Horkruxen sucht, um Ihr-wisst-schon-wen zu besiegen. Einfach klingt das ganz und gar nicht, aber zumindest in den ersten Staffeln der Serie wird John Lithgow vermutlich Recht behalten.
In dem Interview äußerte er sich auch über die anstehenden Produktionsjahre:
„Wenn das tatsächlich ein sieben- oder achtjähriger Job ist, ist es eine wunderbare Art, als Schauspieler alt zu werden.“
Die letzten Jahre einer Karriere können auch ganz anders aussehen, wie er anmerkte:
„Ich meine, die Alternative wäre, einmal im Jahr hervorgeholt zu werden, um einen Alzheimer-Patienten zu spielen – umgeben von einer Menge weinender, mittelalter Kinder.“
Der Schauspieler zögerte jedoch, bevor er das Rollenangebot annahm. Wieso er schlussendlich der neue Dumbledore wurde, verrät euch dieses Video:
Fantasy-Fans teilen ihre Meinung zu Dumbledore-Aussage
Mit seiner Aussage über die „Harry Potter“-Rolle sorgte der Schauspieler für Diskussionen unter Fans. Während die einen die Aussage als kleinen Witz am Rande verstehen, wünschen sich andere mehr Ernsthaftigkeit.
Auf Reddit tauschen sich die Fans aus:
„Das kann er so nicht sagen. Selbst wenn er denkt, dass es einfach wird, hätte er sagen sollen, dass er die Rolle respektiert oder so etwas und dass er sein Bestes geben wird. Die Leute werden deswegen ausrasten.“
„Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum sie jemanden besetzen, der fast 80 Jahre alt ist, für ein Projekt, das vielleicht zehn Jahre dauern könnte.“
„Ich hoffe, wir bekommen ein paar Aufnahmen von ihm im Fitnessstudio, wie er sich auf die Rolle vorbereitet.“
„Um fair zu sein, alles, was er tun muss, ist dazusitzen, verwundert dreinzuschauen und hin und wieder ‚Zehn Punkte für Gryffindor‘ zu sagen.“
In dem Interview merkte der Schauspieler zur Beruhigung der verängstigten Fans auch an, dass er sich intensiv auf die Rolle vorbereitet und alle Bücher liest. Aktuell ist er bei dem zweiten Teil „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ angelangt. Wer es dem Schauspieler gleichtun möchte, findet die komplette „Harry Potter“-Reihe als Hörbuch aktuell hier auf Audible.
Bis zum Drehstart im Sommer 2025 hat Lithgow ja noch etwas Zeit, um tiefer in die „Harry Potter“-Welt einzutauchen und dann können Fans selbst entscheiden, ob er der Dumbledore-Rolle gerecht wird.